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Olga Peretyatko

„Via Rossini“Samstag 9. Jänner 2016, 19:30 Uhr

Olga Peretyatko

Alles Rossini! Olga Peretyatko wurde in St. Petersburg geboren, studierte in Berlin und hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Weltkarriere begonnen. An der New Yorker Metropolitan Opera wie an der Wiener Staatsoper brachte sie als Elvira in Bellinis „I Puritani“ das Publikum bereits zum Toben.

Unter Mark Minkowski stellte sie sich in Salzburg mit den halsbrecherischen Koloraturen der Giunia in „Lucio Silla“ als Mozart Sängerin von Graden vor. Und doch waren es vor allem die Opern von Rossini, ihres Lieblingskomponisten, die den Startschuss zu ihrer steilen Karriere zündeten. Denn beim Rossini-Festival in Pesaro, wo sie seit 2007 in verschiedenen Rollen reüssieren konnte, wurde die internationale Opernwelt auf die junge Sopranistin aufmerksam. Ganz besonders in jenem Sommer, in dem sie als bezaubernde „Matilde di Shabran“ Juan Diego Flórez in der Rolle des rauen Wüstlings Corradino ganz hinreißend zähmte. Als Matilde di Shabran, aber auch als Fiorilla in „Il turco in Italia“, eine Rolle in der sie 2014 in Aix-en-Provence gefeiert wurde, sowie mit Arien aus „Il viaggio a Reims“, „Semiramide“ und „Tancredi“ kann das Konzerthaus-Publikum die wohl beste Rossini-Interpretin unserer Tage jetzt live in Wien erleben.

Orchester: Accademia Bizantina
Dirigent: Ottavio Dantone

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Samstag 9. Jänner 2016
19:30 Uhr Wiener Konzerthaus, Großer Saal Tickets bestellen

Olga Peretyatko

Photo of Olga PeretyatkoDie russische Sopranistin Olga Peretyatko wurde in St.Petersburg geboren und begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von 15 Jahren im Kinderchor am dortigen Mariinsky-Theater. Später absolvierte sie einen Kurs als Chorleiterin und studierte danach Gesang an der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik in Berlin. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Gesangswettbewerbe, wie etwa des von Plácido Domingo ins Leben gerufenen internationalen Wettbewerbes „Operalia", bei der sie den zweiten Platz belegte.

Von 2005 bis 2007 war Olga Peretyatko Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Hamburg. In den Jahren darauf folgten Engagements an der Deutschen Oper Berlin, an der Staatsoper Berlin, der Staatsoper München, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris und dem Teatro La Fenice in Venedig sowie an das Rossini-Festival in Pesaro und das Festival La Folle Journée in Nantes. Internationale Aufmerksamkeit erlangte Olga Peretyatko in der Rolle der Nachtigall in der gefeierten Inszenierung von Robert Lepage der Stravinsky-Oper „Le Rossignol", die 2010 im Rahmen des Festivals in Aix-en-Provence Premiere hatte und danach in Toronto, New York, Lyon und Amsterdam aufgeführt wurde. Mit ihren Rollendebüts als Adina in „L'elisir d'amore" inLille, als Lucia di Lammermoor am Teatro Massimo Palermo, als Gilda in „Rigoletto" am Teatro La Fenice in Venedig sowie anlässlich des Festivals Avenches Opéra konnte sie weitere große Erfolgefeiern.

Im Jahr 2011 debütierte Olga Peretyatko erfolgreich als Giulietta in „I Capuleti e i Montecchi" in Lyon und Paris. In Lausanne übernahm sie zum ersten Mal die Titelrolle in Händels „Alcina", und in Amsterdam glänzte sie bei ihrem Debüt als Fiorilla in „Il Turco in Italia". Ihr Auftritt als Adina in „L'elisir d'amore" bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden, wo sie kurzfristig für eine Kollegin einsprang, begeisterte Presse und Publikum gleichermaßen, genauso wie ihr Debüt als Lucia di Lammermoor an der Deutschen Oper Berlin. Auch für ihre Interpretation der Matilde di Shabran im Rahmen des Rossini-Festivals in Pesaro 2012 (auf DVD von DECCA erhältlich) wurde sie einhellig gefeiert. Zu ihren Verpflichtungen im Laufe der Jahre 2013 und 2014 gehoerten ihre Debuets bei den Mozartwochen und den Salzburger Festspielen (Giunia in „ Lucio Silla"), an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zuerich und in der Arena von Verona (Gilda in „Rigoletto"), an der Berliner Staatsoper sowie an der Mailaender Scala (als Marfa in „Die Zarenbraut"), sowie ihr


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