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Jonas Kaufmann

So, 13. Mai 2018

Jonas Kaufmann

L’Opéra – Französische Opernarien

Im Zentrum von Jonas Kaufmanns neuem Programm stehen Arien aus französischen Opern des 19. Jahrhunderts – die CD „L’Opéra“ ist soeben bei Sony Classical erschienen. Eine Hommage an eine faszinierende Zeit in der Geschichte dieser Musik­gattung, als die Oper zum Inbegriff von Prunk und Eleganz in der Musik wurde. „Das französische Opernrepertoire liegt mir sehr am Herzen“, sagt Kaufmann. „Diese faszinierende Musik spiegelt eine einzigartige Epoche in der europäischen Kultur wider.“ Der Startenor widmet sich dem musikalischen Erbe einer Zeit, in der das von Georges Eugène Haussmann neu geschaffene Paris im 19. Jahrhundert das Zentrum der modernen Welt wurde. Damals waren die Pariser Opernhäuser Orte, in denen man „sah und gesehen wurde“. Die großen, luxuriös ausgestatteten Foyers waren die perfekte Kulisse für das gesellschaftliche Leben der Zeit. Zu jener Zeit entstand durch die Pariser Oper auch ein kreativer kultureller Austausch zwischen deutschen und französischen Künstlern. Deutsche Komponisten wie Meyerbeer und Offenbach ließen sich in Paris nieder und wurden von dort aus weltberühmt. Französische Komponisten griffen für neue Werke ihrerseits gern auf deutsche Klassiker der Literatur zurück. Diese deutsch-französischen Verbindungen sind für Kaufmann besonders reizvoll: „Offenbachs ,Hoffmann‘ ist für mich die ideale Symbiose von deutschem Tiefsinn und französischer Fantasie. Massenet hat die Seelenwelt von Goethes „Werther“-Novelle derart farbenreich und differenziert umgesetzt, wie man es sich nur wünschen kann. Insofern fühle ich mich da vollkommen zu Hause.“

Orchester: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Dirigent: Jochen Rieder


So, 13. Mai 2018
19:30 Uhr Großer Saal Tickets bestellen
Jonas Kaufmann

Jonas Kaufmann Biografie

Photo of Jonas KaufmannDie junge russische Sopranistin Julia Lezhneva wird in den internationalen Medien als herausragende Sängerin der jungen Generation gefeiert. Ihr Auftritt werde „für viele Konzertbesucher ein unvergessliches Erlebnis bleiben“, war in der deutschen Presse zu lesen, und die New York Times sprach von einer „Engelsstimme“. Ihre internationale Karriere startete mit einer Sensation bei den Classical Brit Awards in der Londoner Royal Albert Hall im Jahr 2010, als Julia Lezhneva auf Einladung von Dame Kiri Te Kanawa Rossinis „Fra il padre“ sang. 1989 als Tochter zweier musikbegeisterter Geophysiker auf der Insel Sachalin geboren, studierte sie bereits als Jugendliche am Staatlichen Moskauer Tschaikowsky- Konservatorium Gesang und Klavier. Neben weiterführenden Studien an der International Academy of Voice in Cardiff unter der Leitung von Dennis O’Neill und unterstützt vom Kempinski Arts Support Programme komplettierte Julia Lezhneva ihre akademische Ausbildung an der Londoner Guildhall School of Music and Drama bei Yvonne Kenny, wo sie ihr Masterstudium mit Auszeichnung abschloss. Sie besuchte Meisterklassen von Elena Obraztsova in St. Petersburg, von Alberto Zedda in Pesaro und von Thomas Quasthoff in Verbier. 2009 gewann sie den Ersten Preis beim Internationalen Mirjam- Helin-Gesangswettbewerb in Helsinki, ein Jahr später wurde sie als jüngste Teilnehmerin in der Geschichte des Wettbewerbs mit dem Ersten Preis des Internationalen Pariser Gesangswettbewerbs ausgezeichnet. Die Zeitschrift „Opernwelt“ ernannte sie nach ihrem Debüt am Brüsseler Théâtre royal de La Monnaie zum „Young Singer of the Year“ 2011. Einen überw.ltigenden Erfolg erzielte sie ein Jahr später bei der Victoires de la Musique Classique-Gala in Paris an der Seite von Renée Fleming, Natalie Dessay, Philippe Jaroussky und Nathalie Stutzmann. Bei den Salzburger Festspielen war sie als Asteria in Händels „Tamerlano“ mit Plácido Domingo und Bejun Mehta zu hören. Die Saison 2012/ 2013 stand im Zeichen einer Europa- Tournee mit Giovanni Antonini und Il Giardino Armonico, einer Konzerttournee © Simon Fowler / Decca


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Jonas Kaufmann

"The Making of "L'Opéra"